Klaus ~ Detering \]~glisches Seminar der Universit~t 
D-78 Freiburg, Rotteckring 4 
Ein Progra~mm zur automatischen Synthese 
englischer S~tze 
~8~6e 
Der Bericht gibt einen Uberblick uber das Programm 
zur automa~ischen Synthese englischer Sitze, das inner- 
~ialb des Freiburger Projektes zur maschinellen SprachGber- 
setzung geschrieben wurde, und stellt einige Erfahrungen 
una Ergebnisse zur Diskussion. 
Der erste Abschnitt handelt vonder ~'ormalisierung 
der linguistischen Daten und zitiert einige Beispiele. 
Thesen: (I) Ein f~r einen Automaten vorgesehenes Beschrei- 
bungsmodell mu~ einueutig und geschlossen sein. 0ffene 
~lassen sind z.B. unzul~ssig. (2) Die Relation zwischen 
syn~ak~ischen Gruppen und morphologischen Klassen ist 
auf der Ebene yon Satztypen und Untertypen mehr-eindeutig. 
(~) Trans±orm~tionsoperationen sind fGr den reinen Synthe- 
seproze~ nicht erforderlich. 
Der zweite Abschnitt behandelt die Prograrm~istruktur. 
~hese: (4) "Synthese" ist ein umgekehrt analoger Proze~J 
zu "~nalyse". Daraus ~olgt, da~ die allgemein f~r den Ana- 
lyseproze~ anerkannte strukzurelle Interpretation auch far 
uen Syn~neseproze~ eine entsprecnende ~nwendung linden mu1~. 
Der ~ri~te Abschnitt bringt !5 Beispiele automatisch 
erzeugter Zufallssitze. 
Der vierte Abschnitt behandelt einige Erfahrungen und 
~rgebnisse. Thesen: (5) Die Frage nac~ der maximalen L~nge 
bz~v. ~omplexitit eines Satzes bleibt unentscheidbar. 
(6) Die Frage nach dem ~uJ~ersten Marginalititsgrad bleibt 
un~nGscneidbar. (7) Ein Syntheseprogramm ist fur die Uber- 
pri~fung linguistischer Aussagen nut begrenzt brauchbar. 
(d) Eine einwanufreie, exakte linguistische Beschreibung 
erfor~ert keine ~onzessionen an den Automaten auf Kosten 
ihrer Adiquatheit. Sie ist in eine Automatensprache Gber- 
tz'u~bar, 
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